#061 - Wie Planung Sie selbstbewusst macht - oder gerade das Gegenteil bewirkt

Die richtige Planung kann die eigene Vorfreude erhöhen - zum Beispiel, wenn Sie den nächsten Urlaub planen, ein Fest, auf das Sie sich freuen, eine Überraschung für Ihre Partnerin oder Ihren Partner.

All diesen Ereignissen haben entscheidende Kriterien gemeinsam:

  • Sie wissen genau, dass dieses Ereignis wirklich eintreten wird,
  • Sie kennen die Voraussetzungen und können diese planen.

Mit anderen Worten: Sie ersetzen das "falls" durch ein "wenn".

Was aber, wenn genau diese Sicherheit fehlt? Weil Sie zum Beispiel eines Ihrer großen Ziele anvisieren?

Schon ist es nicht mehr ganz so sicher, dass Sie dieses Ziel erreichen (jedenfalls, wenn es ein großes und wichtiges Ziel für Sie ist). Also eines, bei dem Sie den Weg nicht ganz genau kennen oder das nicht nur von Ihnen, sondern auch von anderen abhängt, auf die Sie keinen großen Einfluss haben.

Ich meine dieses Ziel, das Sie wirklich, wirklich gern erreichen würden - deren Umsetzung jedoch mehr verlangt, als bloße Planung.

Diese Sorte Ziel, die Sie innerlich wachsen lassen.

Inneres Wachstum macht selbstbewusst

Dieses innere Wachstum geschieht, wenn Sie Dinge tun, die Sie vorher noch nie getan haben (oder die vorher schon einmal schief gegangen sind und die Sie deswegen lieber nicht wiederholt haben).

Inneres Wachstum macht Sie buchstäblich innerlich größer. Die Belohnung ist das Gefühl stolz auf sich zu sein.

Die Kehrseite ist Angst

Die Kehrseite des Stolzes ist Angst. Denn wenn Sie gar keine Befürchtungen hätten "es" nicht zu schaffen, gibt es auch keinen Stolz, sobald Sie es geschafft haben.

Diese Angst würden wir alle lieber vermeiden. Sie ist kein angenehmes Gefühl - weswegen manche das Planen ganz bleiben lassen (oder nur das planen, was sie zu 100% kontrollieren können. Wie zum Beispiel den nächsten Urlaub).

Die Auswirkungen sind größer, als Sie annehmen mögen.

Das Gehirn lernt nämlich auch, dass jemand sich nicht auf sich selbst verlassen kann, dass er (oder sie) jedes Risiko des Misslingens scheut und deshalb lieber "klein" statt "groß" spielt. Ihr Gehirn kann lernen, dass es sicherer ist, jedes Risiko zu vermeiden. Das Risiko sich zu blamieren zum Beispiel (selbst wenn es niemand außer Ihnen bemerkt).

Das Ergebnis ist Risikovermeidung um jeden Preis.

Das "um-jeden-Preis" ist ein Problem, denn der Teil Ihres Gehirns, der Sie vor allen Gefahren warnt, ist leider nicht besonders gut darin, die möglichen Vorteile für Sie überhaupt zu erkennen. Sein einziges Ziel ist, Sie zu warnen. Nicht mehr und nicht weniger.

Die Planung des Richtigen macht Sie selbstbewusst

Für die Planung Ihrer Zukunft, Ihrer Ziele, Ihres inneren Wachstums ist ein anderer Teil Ihres Gehirns zuständig. Gewissermaßen der Teil Ihres bewussten Verstandes.

Das ist ziemlich großartig, denn so können Sie sich bewusst dafür entscheiden, kleine Schritte in die richtige Richtung zu tun und sich (und Ihr Gehirn) zu trainieren, selbstbewusst zu handeln.

Statt mehr Kontrolle üben Sie ab jetzt ein bisschen weniger Kontrolle aus und statt gar keine Ziele festzulegen, finden Sie diejenigen, die Sie gerade noch für möglich und planbar halten.

Dieser Rand verschiebt sich stückweise immer mehr in Richtung mehr Selbstvertrauen. Definitiv.

Worauf Sie dabei achten wollen und wie das nun genau geht, das verrät Ihnen Podcast #061.

Ihnen ein wundervolles, großartiges und mutiges 2016!

Herzlichst, Sandra Eversberg

 

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