Perfektionismus und Selbstwert

"Ich wünschte ich könnte die Dinge, die ich eigentlich bereits erledigt habe, auf sich beruhen lassen. Dauernd versuche ich, etwas daran zu verbessern - und der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis."

So oder so ähnlich hört es sich an, wenn jemand seinen "Perfektionismus" beschreibt. Der Perfektionist hat die Arbeit eigentlich bereits erledigt und könnte sie dem Chef, dem Kollegen oder dem Auftraggeber durchaus vorlegen, doch immer ist da die Angst es könnte doch nicht genügen - obwohl er sich doch so große Mühe gegeben hat.

Eine Frage des fehlenden Selbstvertrauens?

Menschen sind unendlich gut darin anderen zu erklären, warum sie etwas nicht oder nicht jetzt tun.

Für diese Erklärung gibt es einen guten Grund. Allerdings ist das nicht der, der den Betroffenen bekannt ist.

Und das ist auch der Grund dafür, dass diese Menschen das Problem, vor dem sie stehen, nicht lösen können.

Die Folge sind Zweifel - Selbstzweifel, Aufschieberitis, Unzufriedenheit.

Sie wollen Ihr Gewicht reduzieren, mit dem Rauchen aufhören, sich gesünder ernähren oder mehr Sport treiben?

Wenn es doch so einfach wäre.

Wie oft hat man sich schon vorgenommmen diese Dinge endlich regelmäßig zu tun -bisher ohne Erfolg.

Diese Studie aus den USA wirft einen anderen Blick auf gute Vorsätze und schlechte Gewohnheiten. Und sie macht Hoffnung, dass das alles doch einfacher sein könnte, als man gedacht hatte.

"Eigentlich weiß ich genau, was ich erreichen will, doch tue ich keines der Dinge, die ich tun müsste."

Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, dann erhalten Sie hier nicht nur die Antwort auf die Frage, warum das so ist, sondern auch gleich die Lösung mitgeliefert.

Offenbar ist es so, dass es einen Teil in Ihnen gibt, der das, was Sie so attraktiv finden, boykottiert.

Aus Konsequenzen lernen

Im Nachhinein sind wir immer schlauer. Wenn wir nur diese eine Information mehr gehabt hätten, dann hätten wir ganz sicher dieses oder jenes nicht getan. 

Oder anders herum: Wenn wir nur davon gewusst hätten, dann hätten wir uns natürlich ganz anders verhalten.

Was aber tun, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und Sie die Konsequenzen jetzt ausbaden müssen? Oder womöglich noch schlimmer: Was tun, wenn andere die Konsequenzen Ihres Tuns zu spüren bekommen haben.

Streit um dieselben Dinge

Woran es wahrscheinlich liegt + wie Sie damit aufhören

Wie kommt es eigentlich, dass in einer Familie ein einziges Thema so schnell zum Dauerbrenner werden kann?

Der eine gibt sich die größte Mühe, versucht dem anderen sogar zu helfen, während der andere diese Bemühungen offensichtlich geradezu boykottiert.

Leider beharren beide meist immer verbissener auf ihrer Sicht der Dinge - und schon haben sie Ihren ganz persönlichen Dauerbrenner.

Sollen Sie nun einfach nachgeben? Sich einfach nicht mehr um dieses Thema kümmern? Allerdings wissen Sie genau, was dann passieren wird, nicht wahr?

Hilft Sturheit oder ist Flexibiltät besser

Gleichgültig, was wir tun: Wir wollen mit unserer Tätigkeit irgendetwas erreichen. Und wenn es nur Erholung wäre.

Wenn sich dieser Erfolg nun nicht einstellt, sollen wir dann flexibel etwas anderes tun oder stur dranbleiben, bis das eingetreten ist, was wir haben wollen?

Leider kann zwischen unserer Aktion und dem Ergebnis ja etwas Zeit vergehen. Woher wissen wir nun, ob wir einfach stur weitermachen müssen oder ob der Erfolg sich auch dann nicht einstellt, wenn wir uns auf diese Weise noch so sehr bemühen?

To Do Listen

Haben Sie Aufgaben auf Ihrer ToDo-Liste stehen, die Sie einfach nicht erledigen? Irgendwie scheint nie genügend Zeit oder die richtige Gelegenheit dafür zu sein.

Sollen Sie sich einfach mal zusammenreißen?

Es geht einfacher: Denn es gibt nur zwei Gründe, warum Menschen die Dinge nicht erledigen, die auf ihrer Liste stehen. Sobald Sie diese kennen, wird die Erledigung auch ungeliebter Aufgaben kein Thema mehr sein.

Angst oder Intuition

Sie haben diese großartige Idee oder ein Bekannter macht Ihnen ein tolles Angebot. Annehmen oder lieber bleiben lassen?

Eigentlich möchten Sie vielleicht mal etwas wagen - ein Unternehmen gründen, in ein fremdes Land reisen oder womöglich heiraten ... Wenn Ihr Bauch nun 'nein' sagt: Ist es einfach nur Angst oder die begründete Intuition von etwas besser die Finger zu lassen?

Wie können Sie diese beiden doch sehr ähnlichen Gefühle unterscheiden?

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