#051 Kritisiert? Und so gehen Sie richtig damit um.

Ok, Sie haben sich etwas getraut, vielleicht eine Aufgabe übernommen, die neu für Sie war. Und das Ergebnis: Hoffentlich Lob. Und leider auch - Kritik.

Die Frage ist: Wie gehen Sie damit um? Aufgeben kommt hoffentlich nicht in Frage. Genauso wenig wie beleidigt sein, nicht wahr?

Alles muss sich also darum drehen, die eigenen Gefühle gekonnt umzuwandeln. Und zwar so, dass Sie etwas damit anfangen können.

Letztlich bedeutet Kritik nichts weiter als die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln. Und wer will das nicht?

In diesem Podcast erfahren Sie den Quick-Tipp für den Umgang mit Kritik (tiefer steige ich in das Thema in meinem Webinar am 28.07.2015 um 18.00h ein. Eine Einladung folgt per Email).

Warum Kritik sich so unangenehm anfühlt

Vermutlich mag es niemand, kritisiert zu werden. Es rüttelt bisweilen an den Grundfesten mit der Frage: "Bin ich gut genug?"

Selbstverständlich können Sie lernen, mit ihr umzugehen und alle (alle!) Menschen, die gut in irgendeiner Sache sind, sind deshalb so gut, weil sie kritisiert wurden und ihr Verhalten angepasst haben.

In einigen Bereichen fordern wir Kritik sogar: Wenn Sie beispielsweise Klavier spielen lernen wollen, dann nehmen sich wahrscheinlich einen Klavierlehrer und erwarten, dass er Sie verbessert. Sie zahlen sogar Geld dafür - weil Sie besser werden wollen.

Wieso ist es dann im täglichen Leben bisweilen schwierig, Kritik anzunehmen?

Kritik erfolgt immer zeitverzögert.

Die Sache deretwegen jemand Kritik erntet ist bereits vergangen. Er (oder sie) kann sie unmöglich ändern. Das löst bei vielen ein Gefühl von Hilflosigkeit aus.

Die üblichen Reaktionen auf ein Gefühl der Hilflosigkeit sind

  • Rückzug
  • Sturheit
  • Ärger
  • Selbstzerfleischung

mit anderen Worten: Nichts, was weiterhilft.

Ihr Ziel: Kontrolle zurückzugewinnen

Hilflosigkeit ist gewissermaßen das Gegenteil von Selbstsicherheit. Was Sie brauchen, ist das sichere Gefühl, die Situation unter Kontrolle zu haben.

Mit anderen Worten, selbst zu bestimmen, was als nächstes geschieht.

Das tun Sie in 3 einfachen Schritten:

01Schließen Sie mit dem Geschehenen ab. Es ist vorbei. Vergangen. Erledigt.

02Formulieren Sie die Kritik in eine klare Handlungsanweisung an sich selbst um.

03Finden Sie mindestens eine kleine Tätigkeit, bei der Sie die Handlungsanweisung täglich einsetzen können.

Das muss nicht unbedingt dieselbe Aufgabe sein, für die Sie die Kritik geerntet haben. Sie braucht nur ausreichend ähnlich zu sein.

Bitte leiten Sie diesen Podcast weiter, wenn Sie denken, er könnte einem Ihrer Freunde, Freundinnen oder Kollegen helfen und denken Sie an ein Facebook-Like und ein Google+. Das wäre echt großartig von Ihnen!

Ihnen in jedem Fall eine ganz besonders erfolgreiche Woche!

Herzlichst, Sandra Eversberg



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